Tai-Chi wird den sanften Kampfsportarten zugerechnet und besteht aus langsamen, meditativen Bewegungen, die das Fließen der Energie – des Qi – fördern und einen Ausgleich der Yin- und Yang-Eigenschaften im Körper herbeiführen sollen. Die langsamen und rhythmischen Übungen fördern Beweglichkeit, Körperbeherrschung, korrekte Atmung und Entspannung.
In Asien wird Tai-Chi, ebenso wie Qi Gong wegen seiner heilenden Kräfte und seiner gesundheitsfördernden Wirkung geschätzt. Besonders ältere Menschen profitieren von Tai-Chi, durch Lockerung der Gelenke.
Mit Tai-Chi werden die Muskeln trainiert, vorzugsweise die der Bein- und Bauchregion. Regelmäßiges Training über einen längeren Zeitraum stärkt auch die Atmungsfunktion und das Herz-Kreislauf-Systems. Es fördert die konzentrierte und regelmäßige Atmung und senkt damit die Herz- und Atemfrequenz, was sich positiv auf den Blutdruck auswirken kann. Darüber hinaus werden Gleichgewichtssinn, das Koordinationsvermögen und die Körperhaltung verbessert.
Durch die sehr sanfte Form der körperlichen Betätigung ist Tai-Chi Menschen aller Altersklassen geeignet. Auch hier sollten Sie jedoch, vor allem wenn Sie unter Herz-Kreislauf-Störungen oder Bluthochdruck leiden, einen Gesundheitscheck bei Ihrem Arzt durchführen lassen, bevor sie mit Tai-Chi beginnen.
Weitere Informationen zu Tai Chi Chuan/ Taijiquan & Qigong in Deutschland können Sie auf der Internetseite des deutschen Dachverbandes recherchieren.
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