Fortschritt im Gesundheitswesen ist ohne Forschung nicht denkbar, gleich ob in der medizinischen Grundlagenforschung, arbeitsbezogenen Prävention oder Verbesserung der Lebensweise. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl der Einrichtungen und Aktivitäten im Dortmunder Raum.
Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie
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Der menschliche Organismus ist eines der faszinierendsten Phänomene, die das Leben hervorgebracht hat: Jede Minute, jede Sekunde sorgen Billionen von Zellen in einem feinorchestrierten Konzert chemischer Prozesse dafür, dass wir sehen und gehen, fühlen und denken, Krankheiten abwehren und uns fortpflanzen können. Wie schaffen es die unzähligen Moleküle in den Körperzellen, ihre Arbeit so perfekt zu organisieren? Und: Wie können Fehlfunktionen in einzelnen Genen oder Proteinen dazu führen, dass schwere Krankheiten wie Krebs entstehen?
Genau diesen Rätseln wollen wir, ein internationales Team von Molekular- und Zellbiologen, Biochemikern und Chemikern, mit Hilfe modernster Technologien der Molekularbiologie und der organischen Chemie auf die Spur kommen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Grundlagenforschung, also die neugierige Suche nach Antworten darauf, wie die Bausteine des Lebens auf komplexe Weise zusammenwirken – die Gene als Träger der Erbinformation und die Proteine als Signalübermittler und Gerüststoffe in den Zellen.
Es hat sich gezeigt, dass viele Ergebnisse unserer Forschungsarbeiten nicht nur zu einem besseren Verständnis der molekularen Grundlagen von Erkrankungen des Menschen beitragen, sondern inzwischen auch in die Entwicklung verbesserter Diagnose- und Therapieverfahren einfließen.
ISAS - Institute for Analytical Sciences
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Das ISAS arbeitet überregional und international und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. An seinen Standorten Dortmund und Berlin dient es als regionaler Knotenpunkt in Kooperationsclustern mit Firmen, Institutionen, Verbänden und Universitäten. Die Institutsdirektoren und weitere Professoren werden gemeinsam mit der Universität Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Berlin berufen.
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA)
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Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit Sitz in Dortmund ist am 01.07.1996 als eine nichtrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts errichtet worden. Die BAuA ist eine Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Als Kompetenzpool und Wissensdienstleisterin in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit stehen wir den Betrieben, der Politik, den Sozialpartnern, der Öffentlichkeit und nicht zuletzt Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir forschen, analysieren, informieren, publizieren, koordinieren, entwickeln, schulen und beraten für eine menschengerechte Arbeitswelt mit sicheren, gesunden und wettbewerbsfähigen Arbeitsplätze.
Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE)
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Das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) Dortmund untersucht die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Wachstum und Stoffwechsel von Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel, wesentliche Beiträge zur Förderung von Gesundheit und Entwicklung im Wachstumsalter durch eine verbesserte Ernährung zu leisten.
Das Forschungsinstitut für Kinderernährung führt keine Ernährungsberatung durch und beantwortet daher auch keine diesbezüglichen Fragen.
FFG Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V.
Institut für Gerontologie an der Universität Dortmund
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Anfang der 90er Jahre wurde in Dortmund die Forschungsstelle für Gerontologie gegründet. Ziel dieser Vereinsgründung war es, eine erste Anlaufstelle für sozialgerontologische Forschungs- und Beratungsbedarfe zu schaffen. Neben dem Land Nordrhein- Westfalen und der Stadt Dortmund sind über 50 namhafte Institutionen und ausgewiesene Einzelpersonen aus Politik, Wissenschaft und Praxis, Mitglieder in der Forschungsgesellschaft für Gerontologie. Zur Konzeption und Umsetzung sozialgerontologischer Forschungsprojekte in die Praxis unterhält die Forschungsgesellschaft für Gerontologie seit 1992 das Institut für Gerontologie. Um der Vielschichtigkeit sozialgerontologischer Fragestellungen gerecht zu werden, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen im Institut für Gerontologie.
Fakultät Rehabilitationswissenschaften Uni Dortmund
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In Deutschland leben etwa 8 Mill. Menschen mit einer Behinderung. Je nach Alter und Lebensphase erhalten sie vorschulische, schulische oder außerschulische Förderung und Therapie, Hilfen bei beruflicher Eingliederung und Unterstützung bei der Lebensgestaltung im Wohn- und Freizeitbereich. Der Unterstützungsbedarf von Menschen mit Behinderung ist Bezugspunkt von Forschung und Lehre an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften. Die Fakultät versteht sich als Teil gesellschaftlicher Prozesse und wirkt mit an Bildung und Integration, Emanzipation und selbständiger Lebensführung von Menschen mit Behinderung. Die Fakultät Rehabilitationswissenschaften orientiert sich in ihrem Verständnis von Behinderung an den individuellen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung, insbesondere aber an ihren Ressourcen und Kompetenzen.
Institut für Prävention und Gesundheitsförderung Uni Duisburg-Essen
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Das Institut für Prävention und Gesundheitsförderung an der Universität Duisburg-Essen ist eine Gemeinschaftsinitiative des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen und der Universität Duisburg-Essen. Es sieht seine vordingliche Aufgabe im Aufbau der Prävention als vierte Säule des Gesundheitswesens und der Stärkung der Rolle der gesundheitlichen Prävention in allen gesellschaftlichen Bereichen. Das Institut ist primär als Forschungseinrichtung konzipiert. Es beschäftigt sich intensiv mit der Wirksamkeit präventiver Maßnahmen, ihrer Anpassung an besonders bedürftige Bevölkerungsgruppen und der Entwicklung und Erprobung innovativer Methoden. Hierbei wird insbesondere die Arbeitswelt betrachtet.
Institut für Bevölkerungs- und Gesundheitsforschung (IBG) Uni Bielefeld
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In sieben Lehrstühle/Arbeitsgruppen (Gesundheitssystemgestaltung, Bevölkerungsmedizin, Gesundheitsförderung, Gesundheitsökonomie, Versorgungsforschung, Umwelt, Demografie) wird zu den vielfältigsten sozialen Problemen der Gesundheit geforscht und gelehrt.
"Medien und Gesundheitskommunikation"!
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Das Netzwerk "Medien und Gesundheitskommunikation" versteht sich als unabhängige, nicht-kommerzielle Initiative. Unser Ziel ist es, auf dieser Plattform einen Überblick über aktuelle Forschungsaktivitäten rund um das Thema Gesundheitskommunikation bereit zu stellen. Vor dem Hintergrund der eigenen Forschungstätigkeiten und institutionellen Anbindung liegt der Schwerpunkt auf Formen medialer Gesundheitskommunikation.